Asklepios Dream Art
Traumsequenzen in Wortbildern.
Fast allen Bildkompositionen liegt keine spezielle Gestaltungsidee zugrunde, sondern sie sind größtenteils das Ergebnis dessen, was gewisserweise aus sich selbst heraus zusammenfand und ineinander schmiegte. Übrigens, ein Klick auf die Bilder zeigt diese in größerer Darstellung.
18 Februar 2006
17 Februar 2006
Das alte Buch
Nach langer Zeit
Die Vergangenheit erreicht das Heute
Die Tote liest in einem uralten Buch
Paula schrieb es
Das Buch aufgeschlagen
- im Raum der Verstrickungen
Wie ein großes Kirchenbuch
Einband aus Pappe – häufig ergriffen und weich
Handgeschöpftes Papier – faserig, grau und kräftig
Auf jeder Seite neun Quadrate – kupfern gesäumt
Silbermonde an jedem Schnittpunkt
Gefüllt mit Zeichen und Symbolen
Tag für Tag webte sie ihr Leben in das Buch
schuf orientalische Ornamente
aus türkisfarbener Tinte
Am Ende des Buches
silberne Tütchen gefüllt mit Pigment:
Heuerntenrot, Herbstrot, Kardinalrot, Violettrot
Fächerartig in den Buchdeckel geheftet:
ausgedörrte Wurstscheiben
– Mumien aus der Speisekammer
Am fernen Horizont die Sonne
der Himmel färbt sich orangerot
1850 – die Zeit des Sonnenuntergangs…
Die Vergangenheit erreicht das Heute
Die Tote liest in einem uralten Buch
Paula schrieb es
Das Buch aufgeschlagen
- im Raum der Verstrickungen
Wie ein großes Kirchenbuch
Einband aus Pappe – häufig ergriffen und weich
Handgeschöpftes Papier – faserig, grau und kräftig
Auf jeder Seite neun Quadrate – kupfern gesäumt
Silbermonde an jedem Schnittpunkt
Gefüllt mit Zeichen und Symbolen
Tag für Tag webte sie ihr Leben in das Buch
schuf orientalische Ornamente
aus türkisfarbener Tinte
Am Ende des Buches
silberne Tütchen gefüllt mit Pigment:
Heuerntenrot, Herbstrot, Kardinalrot, Violettrot
Fächerartig in den Buchdeckel geheftet:
ausgedörrte Wurstscheiben
– Mumien aus der Speisekammer
Am fernen Horizont die Sonne
der Himmel färbt sich orangerot
1850 – die Zeit des Sonnenuntergangs…
16 Februar 2006
14 Februar 2006
Luna Quadrophonia
Morgenhimmel
Schweigend der Mann am Fenster
Der Vollmond zieht seine Bahn
Leises Ruckeln der Himmelsmechanik
Der Mond sät drei Spuren
Haltlos tänzelnd die Erde
Der Atem stockt und Furcht greift ein
Schlingern in der Umlaufbahn
Wir treiben aus dem System
Die Welt erbebt
Freude umarmt Traurigkeit
Haltlosigkeit wird zur Befreiung
Schweigend der Mann am Fenster
Der Vollmond zieht seine Bahn
Leises Ruckeln der Himmelsmechanik
Der Mond sät drei Spuren
Haltlos tänzelnd die Erde
Der Atem stockt und Furcht greift ein
Schlingern in der Umlaufbahn
Wir treiben aus dem System
Die Welt erbebt
Freude umarmt Traurigkeit
Haltlosigkeit wird zur Befreiung













